Schlafstörungen

Schlafstörungen (Insomnien) sind eine Problematik mit vielfachen Ursachen. Man unterscheidet Einschlaf-, Durchschlaf- oder Weiterschlaf- und Ausschlafstörungen. Schlaflabore können testen, welche Schlafphasen gestört sind: Leicht-, Tief- oder Traumschlafphasen.

Ursachen von Schlafstörungen

  1. Primäre oder chronische Schlafstörungen (ohne Befund einer physischen oder psychischen Erkrankung) entstehen meist durch unbewältigte Probleme, Ängste, Konflikte, Stress oder belastende Ereignisse und Traumata. Oft spielt die ursprünglich erkennbare Ursache inzwischen keine Rolle mehr: die Schlafstörung hat sich verselbständigt.
  2. Akute oder chronische Erkrankungen können den Schlaf negativ beeinflussen. Beispiele hierfür sind:
  • Erkrankungen der Schilddrüse
  • hormonelle Störungen (u.a. Erkrankungen der Fortpflanzungsorgane)
  • Herz-Kreislauf-Störungen
  • Nierenerkrankungen
  • Magen-Darm-Erkrankungen
  • Rheuma
  • Krebs
  • Hirnschäden
  • Epilepsie
  • Atemwegserkrankungen
  • Schmerzen
  • Degenerative Erkrankungen (Parkinson, Demenz)
  1. Psychiatrisch bedingte Schlafstörungen bei Depressionen, Angststörungen, Essstörungen, Schizophrenien, Manien, Demenz
  2. weitere eigenständige Ursachen sind Schlafapnoe, Restless-leg-Syndrom, Wechseljahrbeschwerden
  3. Störungen des Schlaf-Wach-Rhythmus wie bei Zeitzonenwechsel (jet-lag), Schichtarbeit oder täglich verschobenen Einschlaf- oder Aufwachzeiten
  4. Umwelteinflüsse wie Licht- oder Lärmbelastung, Mond, Elektrosmog, Erd- und Wasserstrahlen

Therapieformen

Häufige schulmedizinisch empfohlene Therapieformen sind Medikamente, Psychotherapie, Ordnungstherapie und Entspannungstechniken.

10 Schlafregeln für erholsamen Schlaf finden Sie hier bei der PAL-Verlagsgesellschaft.

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) diagnostiziert anhand einer umfassenden TCM-Diagnose (einschließlich Anamnese, Erscheinungsbild, Puls-, Zungen- und Meridianzonendiagnose) Störungen im Energiesystem (Meridiane, 6-Schichten, Drei Große Harmonien). Anhand dieser Untersuchung wird ein individueller Behandlungs- und Übungsplan erstellt.

Qigong und Meridian-Shiatsu können den Organismus dabei unterstützen, wieder in sein natürliches biorhythmisches Gleichgewicht zu finden. Als Entspannungstechniken eignen sie sich hier besonders gut, denn häufig findet sich bei Patienten mit Schlafstörungen ein erhöhtes körperliches und geistiges Erregungsniveau.

Dies kann erlebt werden als

  • unmittelbare Verspannung der Muskulatur, insbesondere im Bereich Kopf, Nacken, Schultern, Rücken
  • nervliche Anspannung: nicht „abschalten“ können
  • innerlich wie „aufgekratzt“ sein.

Qigong und Meridian-Shiatsu wirken auf das vegetative Nervensystem regulierend, so dass die häufig vorkommende Sympatikus-Dominanz ausgeglichen werden kann und sich ein gesundes Wechselspiel zwischen sympatischem und parasympatischem Nervensystem einstellen kann.

 Preise für Qigong, Shiatsu und NAET:

Einzeltherapie Qigong: 50 € (50 Min.)
Shiatsu-Tuina: 75 € (70 Min.)
Einzeltherapie Tinnitus (Qigong) 50 € (50 Min.)
Einzeltherapie Tinnitus (Meridian-Shiatsu) 70 € (75 Min.)